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Willkommen in der Sektion Kinderorthopädie

Die Sektion Kinderorthopädie wird geleitet von Oberarzt Heinrich Kronewid. Zusätzlich zur Facharztbezeichnung für Kinderorthopädie verfügt Kronewid über eine Spezialisierung im Sinne eines kinderorthopädischen Zertifikates der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO).

  • Perthes-Erkrankung
  • Abrutschen des Hüftkopfes
  • Hüft-Dysplasie
  • Posttraumatische Fehlstellungen
  • Kreuzband-/Meniskusverletzungen
  • Verrenkungen der Kniescheibe
  • Beinlängendifferenzen
  • Spastische Erkrankungen
  • Skoliose
  • Scheuermann-Erkrankung
  • Kindliche Hüfterkrankungen
  • Beinachsenfehlstellungen
  • Wachstumserkrankungen
  • Angeborene und erworbene Fußdeformitäten
  • Osteonekrosen

Das Wort Orthopädie kommt aus dem Griechischen und Kinderorthopädie bedeutet die Kunst des gerade (griech. orthós) Erziehens (griech. paideía von paîs = Kind). Hauptziel der Kinderorthopädie als medizinisches Fach ist die Früherkennung, Prävention sowie Behandlung von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates.

Im Rahmen unserer Sektion Kinderorthopädie werden jährlich bis zu 3.500 Patienten ambulant sowie stationär behandelt. Unsere Behandlungen erstrecken sich vom Neugeborenenalter mit angeborenen Fehlbildungen (Fußfehlformen, Hüfterkrankungen, Skoliosen) bis zur Behandlung nach abgeschlossenem Wachstum.

Zu unserem Therapiespektrum gehören unter anderem die Behandlung von angeborenen Fußdeformitäten, z.B. Ponseti-Therapie bei Klumpfüßigkeit, Sichelfußbehandlung sowie Diagnostik und Behandlung auch selten vorkommender angeborener Fußfehlstellungen. Im Rahmen unserer Säuglings-Sonographie-Sprechstunde erfolgen die Früherkennung sowie gegebenenfalls die Therapie einer Hüftreifeverzögerung, der sogenannten Hüftdysplasie. Im Rahmen unserer Skoliose-Sprechstunde erfolgen Diagnostik, Therapie sowie Verlaufskontrolle von Kindern mit S-Fehlstellung der Wirbelsäule (Skoliose) mit Erstellung eines Therapieplans, Versorgung mit den nötigen Hilfsmitteln sowie engmaschigen klinischen und radiologischen Kontrollen mit der Möglichkeit der Durchführung von Ganzwirbelsäulenaufnahmen zwecks genauerer Diagnostik.

Im Rahmen unserer allgemeinen kinderorthopädischen Sprechstunde erfolgt die Diagnostik, Therapieeinleitung, Elternkonsultation sowie die Überprüfung der Indikation für operative Therapiemaßnahmen, falls diese notwendig sind.

Zum Schwerpunkt der operativen Therapieoptionen zählt die Behandlung nach Ponseti bei Klumpfüßigkeit, die Behandlung einer Hüftreifeverzögerung (Hüftdysplasie), wachstumsorientierte Korrekturen von Bein- und Fußdeformitäten inkl. Umstellungsoperationen nach abgeschlossenem Wachstum bei X- oder O-Beinen sowie Vorfußfehlstellungen (z. B. Hallux valgus, Schneiderballen und andere), minimal-invasive Eingriffe bei Rotationsfehlstellungen sowie minimal-invasive moderne Techniken zur Verlängerung der unteren Extremitäten mittels z. B. magnetmotorisierten Markraumnägeln. Zum weiteren operativen Spektrum gehören Umstellungsoperationen bei kindlichen Hüfterkrankungen (Morbus Perthes) sowie z.B. Stabilisierung der Hüftkappen bei Abrutschen im Wachstumsalter (Epiphysiolysis capitis femoris) sowie Umstellungen an den Hüftgelenken bei Kindern mit Hüftdysplasie bei infantiler Cerebralparese (ICP).

Im Rahmen des Zertifikats für Fußchirurgie der Deutschen Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie erfolgt die Diagnostik, Prävention sowie operative Therapie bei Fuß- und Vorfußdeformitäten inkl. wachstumslenkender Korrekturen nach neuesten Standards und Techniken (Hallux valgus juvenilis und interphalangeus) .

Gemeinsam mit unserer Sektion Sportmedizin erfolgt die Behandlung bei Verletzungen des Kreuzbandapparates (vorderer Kreuzbandersatz) sowie die Durchführung von arthroskopischen Eingriffen bei Meniskusverletzungen, Ausrenkung der Kniescheibe (Patellaluxation posttraumatisch und habituell), osteonekrotische Erkrankungen von Sprunggelenk, Knie sowie Ellenbogen (Morbus Panner). Eine notfallmäßige kinderorthopädische Betreuung ist aufgrund unserer vorhandenen Notaufnahme rund um die Uhr gewährleistet. Für die Notfallversorgung bei Abrutschen der Hüftköpfe (Epiphysiolysis capitis femoris) steht in unserem Hause ein modernes Versorgungsverfahren mit „mitwachsenden“ Teleskopschrauben zur Verfügung, welches enorme Vorteile bei der operativen Versorgung der betroffenen Kinder darstellt. Dank dieser modernen Versorgung entfällt die Notwendigkeit von mehrfachen Operationen während des Wachstums der Kinder.

Letztes Aktualisierungsdatum: 4.5.2017


UnserFlyer für Sie zum Download:

Ihre Gesundheit in besten Händen