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Galle/Bauchspeicheldrüse/Leber

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Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse sind wichtige Organe des Verdauungssystems. Die in der Leber produzierte Gallenflüssigkeit wird in der Gallenblase gespeichert und bereitgestellt, wenn es für die Verdauung nötig ist. Schmerzen und Krämpfe im Oberbauch sowie Appetitmangel können auf Erkrankungen der Galle oder der Leber hinweisen. In unserer Klinik gehen wir den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund. Unser Behandlungsspektrum umfasst folgende Gebiete.

Diagnostik von Galle und Bauchspeicheldrüse

Mittels Ultraschall können Galle und Bauchspeicheldrüse umfassend untersucht werden. Ist weitere Diagnostik nötig führen wir eine endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikografie (ERCP) durch, bei der die Gallengänge, die Gallenblase und die Gänge der Bauchspeicheldrüse mit Hilfe von Röntgenkontrastmittel und einem speziellen Endoskop dargestellt werden. Mit dieser Darstellung der Bauchspeicheldrüse und der Gallengänge diagnostizieren wir Erkrankungen in diesen Bereichen. So werden beispielsweise Gallensteine schonend entfernt. Verstopfte Gallengänge oder Bauchspeicheldrüsengänge werden mit Hilfe von Röhrchen (Stents) wieder eröffnet oder überbrückt. Damit die ERCP für Sie möglichst angenehm abläuft, erhalten Sie auf Wunsch eine Kurznarkose.

Abklärung von Raumforderungen in der Leber / Leberpunktion

Sind Raumforderungen in der Leber erkannt worden, empfiehlt es sich zur weiteren Diagnostik eine Punktion zur Gewinnung von Lebergewebe für die genaue Untersuchung unter dem Mikroskop  durchzuführen. Bei diesen minimalinvasiven Eingriffen lassen sich zwei Verfahren unterscheiden.
Klassische Leberbiopsie
Bei der klassischen Leberbiopsie wird Lebergewebe aus dem rechten Leberlappen entnommen, das im Anschluss mikroskopisch untersucht und befundet wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in der präzisen Diagnose einer Leberfibrose, dem bindegewebigen Umbau der Leber – meist aufgrund der langjährigen Einwirkung von schädlichen Faktoren.  Durch den mittlerweile flächendeckenden Einsatz der Sonographie ist die Komplikationsrate der „Leberblindpunktion“ auf unter 1% gesunken.
Gezielte Punktion eines verdächtigen Leberherdes
Um einen in den Voruntersuchungen diagnostizierten Leberherd genauer zu spezifizieren, wird dieser gezielt unter sonographischer Kontrolle punktiert. Dabei wird die Punktionsnadel unter Sichtkontrolle bis unmittelbar vor den Leberherd geführt, um dann federgesteuert das Gewebe zu entnehmen.
Bei einer Leberpunktion wird zunächst eine Sonographie der Leber durchgeführt, gefolgt von der örtlichen Betäubung der Punktionsstelle. Der eigentliche Eingriff dauert nur ein paar Sekunden und wird auch aufgrund der örtlichen Betäubung als so gut wie schmerzfrei beschrieben. Nach Beendigung der Untersuchung wird die Einstichstelle komprimiert, um Nachblutungen zu vermeiden.

Letztes Aktualisierungsdatum: 4.5.2017


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