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Land fördert HEH 26.11.2020

Ministerin Dr. Carola Reimann: „Corona macht deutlich: flächendeckende und gut ausgestattete Krankenhauslandschaft ist ein hohes Gut.“

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat am Mittwoch einen Förderbescheid über insgesamt drei Millionen Euro an die Klinikleitung der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital (HEH) für den Neu- und Erweiterungsbau am Standort Melverode übergeben.

Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Krankenhausversorgung ist dem Land Niedersachsen ein besonders wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund beteiligt sich das Sozialministerium jährlich mit hohen Investitionsförderungen daran, diesen Versorgungsauftrag sicherzustellen und für die Bürgerinnen und Bürger eine dem Bedarf angepasste optimale Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Ministerin Dr. Carola Reimann erklärt dazu: „Die Krankenhäuser sind von entscheidender Bedeutung für die Infrastruktur in jeder Stadt. Die Corona-Pandemie hat nochmal besonders deutlich gemacht, was für ein hohes Gut eine flächendeckende und gut ausgestattete Krankenhauslandschaft ist. Die Krankenhäuser haben in den letzten Wochen und Monaten einen immens wichtigen Beitrag geleistet, um die Situation in Niedersachsen zu bewältigen. Umso mehr freut es mich, der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig heute einen weiteren Bewilligungsbescheid zu der baulichen Neuordnung der Funktions- und Pflegebereiche in Höhe von drei Millionen Euro überreichen zu können.“

Diese drei Millionen Euro sollen im nächsten Jahr für den Rohbau genutzt werden. „Der Kran, der für diese Arbeiten benötigt wird, hat bereits auf dem Baufeld Stellung bezogen“, beschreibt Monika Skiba, Geschäftsführerin des HEH, bei der Baustellen-Begehung vor Ort. „Zu Jahresbeginn sollen die Pläne für die Gestaltung der Außenanlage vorgestellt werden. Aber zunächst beginnen die Betonierarbeiten für das Fundament des Neubaus.“

Im Dezember 2019 erhielt das HEH den Bescheid über einen Teilbetrag der Fördersumme in Höhe von sechs Millionen Euro. Dieser wurde im Sommer dieses Jahres für die vorbereitenden Baumaßnahmen des Neu- und Erweiterungsbaus, bestehend aus Funktionsbereich, Physiotherapie, Notaufnahme, Zentralsterilisation und OP, abgerufen. Die Liegendzufahrt der Notaufnahme und die Regenrückhaltebecken, die sich im Baufeld befanden, wurden verlegt, Abriss- und Demontagearbeiten vorgenommen sowie Teile der Bestand-Baumaßnahmen, die erst nach Fertigstellung des Neubaus stattfinden sollten, bereits vorgezogen.

 


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