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Impfstart im HEH 11.02.2021

Impfstart in der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital

Am Donnerstag erhielt die Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital die ersten Dosen mit dem Astrazeneca-Impfstoff zur Immunisierung der Mitarbeiter gegen das Coronavirus. Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Dieter Heller zum Impfstart: „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht und wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die konsequent eingehaltenen Hygienemaßnahmen und Testungen hinaus mit der Impfung jetzt noch mehr schützen können.“

Die ersten etwas mehr als 80 Mitarbeiter des HEH ließen sich am Donnerstag impfen. Weitere rund 160 Dosen sind für Freitag und Montag eingeplant. Da der gelieferte Impfstoff nicht für alle Mitarbeiter gleichzeitig reicht, gibt es eine festgelegte Priorisierung. „Dabei orientieren wir uns an der vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Coronavirus-Impfverordnung“, erklärt Prof. Heller. Demnach wird zuerst besonders exponiertes Personal geimpft, wo ein Kontakt zu am Coronavirus infizierten Patienten am wahrscheinlichsten ist. Hierzu zählen beispielsweise die Pflegekräfte und Ärzte auf der Isolier- und Intensivstation, in der Notaufnahme sowie aus dem OP. Geschäftsführerin Monika Skiba: „Natürlich werden auch die übrigen Mitarbeiter, die dies wünschen, eine Impfung erhalten. Wir haben allen rund 800 im HEH Tätigen ein Impfangebot gemacht und freuen uns über eine hohe Impfbereitschaft unserer Mitarbeiter zum Wohle aller.“ 

Susanne Bennhardt ist Pflegekraft auf der Isolierstation und eine der ersten Geimpften im HEH. Zuvor klärte sie Oberarzt Sebastian Bode über die Impfung und mögliche Nebenwirkungen auf. Geimpft wurde durch ein „Impfteam“ des Braunschweiger Impfzentrums. Geduld brauchten die Impfkandidaten am ersten Tag nicht: Es lief wie am Fließband. Durch die Online-Anmeldung hat jeder eine feste Zeit bekommen. Es gibt keine langen Schlangen. Anmeldung, Impfung, kurze Erholung – fertig. In neun Wochen soll dann die zweite Impfung erfolgen.


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